Als ob es nichts Wichtigeres zu tun gäbe,
   als unbedingt eine Straße umzutaufen?

In Rinteln an der Weser verursachen wieder einmal Wichtigtuer
aus den Kreisen der sogenannten Antifa Aufsehen und Ärger.
Es gibt dort nämlich einen "Heinrich Sohnrey-Weg", der diesen
Leuten wieder einmal ein Dorn in ihren krampfhaft nach irgend-
welchen Spuren aus der Nazizeit suchenden blauen Augen ist.
Diese fanatischen Saubermänner möchten unbedingt, daß der
Heinrich Sohnrey-Weg umbenannt wird. Die Bewohner der
Straße aber wollen fast einstimmig keine Umbenennung.

Wer kennt schon Heinrich Sohnrey? So gut wie niemand!

Heinrich Sohnrey(1859 - 1948) war ein südhannoverscher Bauern-
und Heimatdichter
, in dessem literarischem Werk auch national-
sozialistische Gedanken zu finden sind, ohne daß er Parteimitglied
war. Man kann ihn also als Nazi bezeichnen. Natürlich hat er
sich in dieser Hinsicht geirrt, aber das haben sich damals viele.

In Rinteln wird also wieder einmal der kleinstädtische Aufstand
gegen den Willen der Bevölkerung geprobt.
Die pharisäerhaften
Unruhestifter
rekrutieren sich auch diesmal wieder aus der
Redaktion der Rintelner "Schaumburger Zeitung".
Diesmal ist es ein neuer grünschnabeliger Schreiberling, der den Ton
angibt, ein junger Mann, der uns mit naiver Arroganz am 21. Juli 2012
aus seinem Zeitungsbildchen anblickt und uns "deutlich gegen
Altfaschisten und Neo-Nazis positionieren" will
, wie er schreibt.
In seiner jugendlichen Überheblichkeit tut der unbedarfte fanatisierte
Grünschnabel so, als wimmelte es hier von solchen Menschen.
Offenbar hat ihn die verbohrte 1968-er usw.-Generation von
Gymnasiallehrern so verzogen.


Mit von der Partie ist auch wieder der Leiter des Rintelner
Heimatmuseums, Dr. Stefan Meyer
, der sich seinerzeit(2008)
in einer für einen Historiker unwürdigen Art und Weise
so stark machte für die Beseitigung eines historischen
Gedenksteins
, (< klicken) der höchstens in einem Teilaspekt
der Nazizeit zugeordnet werden kann.
 
Als fanatische Stimme für eine Umbenennung des
Heinrich Sohnrey-Wegs äußert sich diesmal auch
der Ortsbürgermeister von Engern, Dieter Horn.
Natürlich ist er einer von der unsozialen Hartz IV-Partei SPD !

Müsste man nicht vor Menschen, die sich so beflissen einem
herrschendem Zeitgeist anpassen
, im Falle einer Wiederkehr
eines wie auch immer gearteten Unrechtsregimes die meiste
Angst haben? Denn dann würden sie sich auch dem wieder
anpassen und wären wahrscheinlich die schlimmsten
Mitläufer und Denunzianten.

Es ist ja in Ordnung, wenn man sich mit der Nazizeit beschäftigt.
Aber ständig mit randständischen Dingen daherzukommen,
damit fallen besagte pharisäerhafte Wichtigtuer weiten Kreisen
der Bevölkerung auf die Nerven.

Sie sollten sich besser einmal mit den weltweiten mörderischen
Scheußlichkeiten und Ungerechtigkeiten auf der Welt befassen,
als ständig krampfhaft in der deutschen Vergangenheit
herumzuwühlen.
Mit Vorliebe tun letzteres in ihrer bekannten
Schleimscheisser-Manier Vertreter der SPD und der Grünen
(inzwischen eine Art Partei der Wohlhabenden)
. Auch in Rinteln ist das so.
Die CDU- und WGS-Vertreter sind wesentlich zurückhaltender,
und wollen vernünftigerweise die Dinge eher auf sich beruhen lassen.


Unter dem Eindruck des Widerstands der Anwohner gegen die
Umbenennung des Heinrich Sohnrey-Wegs hat der Rintelner
Ortsrat in einer Ortsratssitzung am 12. Sept. vernünftigerweise
gegen eine Umbenennung der Straße gestimmt mit den Stimmen
von CDU und WGS
gegen die Stimmen der SPD/Grünen.

Sehr richtig meinte Dr. Gert Armin Neuhäuser von der
Wählergemeinschaft(WGS)
, wenn man jemandem wie
Sohnrey einen Straßennamen aberkenne, was mache man
dann mit Theodor Heuss und dessen Zustimmung zum
Ermächtigungsgesetz
oder mit Martin Luther und seinen
Äußerungen über die Juden?
(< klicken!) Man müsse doch
die jeweiligen Zitate im historischen Kontext sehen und
nicht aus der heutigen Warte besserer Erkenntnis in der Demokratie.

Am vorliegenden Fall merkt man erneut, daß die Leute von SPD
und Grünen leicht zur Verbohrtheit und zur opportunistischen
Anpassung an den von Medien und dem Ausland beeinflussten
Zeitgeist neigen.

                                                                                                            21.7  und 16.9.2012