Die Arensburg

Ein denkmalgeschütztes altes Schloß mit verlottertem Park
                wieder zu verkaufen, fällt schwer!
  
Und die Politiker kümmern sich nicht um die Arensburg!
Daher wird die Arensburg wohl allmählich verkommen!                     
        Ein bedauerlicher kultureller Verfall: Kulturschande,
wie in Deutschland verbreitet üblich geworden, könnte man sagen!
.
          Man kann aber auch den Standpunkt einnehmen:
Ist doch nicht so schlimm! Lassen wir den alten Kasten verfallen,
        auch früher sind Schlösser und Burgen zerstört worden.
.
Und von der Lage her, taugt die Arensburg ja auch nicht viel,
seitdem der hergelaufene österreichische Halunke Hitler aus Braunau
am Inn, die Autobahn unmittelbar am Wesergebirge entlanghaben wollte.
Grund dafür: Er hatte sich einen Groß-Thingplatz bei Hameln aus-
gedacht, daher sollte die Autobahn dort in der Nähe vorbeiführen.
Die ursprüngliche Planung und viel bessere Streckenführung war:
Durch die Porta Westfalica an Minden vorbei und dann durchs
Flachland auf Hannover zu; das war auch viel kostengünstiger.
Aber die so leicht gestern wie heute auf politische Großfatze und
Verführer(innen) hereinfallenden Deutschen konnten ihrem Heiland
nicht widersprechen. Daher haben wir heute diese dämliche Strecken-
führung der Hitler-Autobahn.


Was sollen wir uns überhaupt noch viel mit der Arensburg beschäftigen?
      Vergessen wir am besten die Arensburg!
.
    Das Wichtigste an ihr ist heute noch der Park mit seinen alten Bäumen,
       den Teichen und Wiesen und den ehemals schönen Spazierwegen!

 
Aber hier nochmal einiges aus der jüngeren Geschichte der Arensburg:
.
                       Ein Notverkauf der Arensburg!   (< klicken)
.
                             Ein Bordell in die Arensburg?   (< klicken)

                             Zustand im März 2013            (< klicken)

                Zustand September/ Dezember 2013/ März 2014  (< klicken)

                                   Zustand Anfang April 2014       (< klicken)

              Zustand im Oktober/November 2014 unverändert!
                       Die Arensburg wächst langsam zu und
                       wird zu einem Dornröschenschloß!

       

    Die Arensburg von Westen gesehen. Im Hintergrund der Nordhang des Messingbergs,
    damals, 1914, noch ohne den mörderischen Steinbruch:

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                                                                                                                             1914


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     Blick vom Nordwesthang des Messingbergs aus auf die Arensburg, Bad Eilsen
     und den Harrl aus der Zeit vor dem Bau der Autobahn, also vor 1936.
     Wo heute damals ein großer Nutzgarten unterhalb von Schloß Arensburg war,
     ist heutzutage(Mai 2012) ein öder von Hochlandrindern festgetrampelter Kamp!
     Rechts unten sieht man die Anfänge des furchtbaren Steinbruchs am Messingberg.



                                                          Die Arensburg von Nordosten gesehen:
 
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                                                                                                                                                                        ca. 1950



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                                       Anton Wilhelm Strack: "Ansicht der Ahrensburg", 1821


    
                                     Die Arensburg im Winter 2012                      Februar 2012

     Neuerdings(2010)  -  nach einem Besitzerwechsel  -  befinden sich an der Einfahrt
     und an den Waldwegen reichlich lächerliche Schilder, mit denen Leute abgeschreckt
     werden sollen! Der Wald um die Arensburg ist nach § 23 des Nds. Waldgesetzes aber
     jedermann frei zugänglich, auch mit Fahrrädern! Nur zum Gelände am Burgberg
     kann der Zutritt verboten werden!



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23.8.2010


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                                                                                                                                                       23.8.2010


      
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                                                                                                                                                                            23.8.2010

Das obige Schild ist seit Februar 2012 durch folgendes Schild ersetzt:

 
                                   Schild vor der Arensburg seit Februar 2012

Der bedauernswerte Herr Gruber! Er kann einem nur leid tun!
Soviel Arbeit und Kapital in sein Schloßprojekt gesteckt und
nun alles vergeblich. Schade darum und um die zerronnen Hoffnungen!

       Seit April 2012 ist das obige fabelhafte Schild verschwunden!
      Somit ist Schloß Arensburg wieder um eine Attraktion ärmer!

        Um das Schloß herum sieht es etwas "klunterig" aus,
            um es auf Schaumburg-Lippisch auszudrücken!
                An der Eingangspforte steht: "Gruber - Freier Erfinder"


                                Schloß Arensburg                               3. Mai 2012



Zum sogenannten "Notverkauf" der Arensburg durch den etwas größen-
wahnsinnigen österreichischen Herrn Gruber *, den er seit Februar 2012
beabsichtigt
:

Lokalpolitiker in Steinbergen sorgen sich, "das Schloß könnte
in falsche Hände geraten"!
(< klicken!) Das brauchen sie nicht mehr,
denn das Schloß ist doch auch jetzt schon in falschen Händen.
Seit wann sind denn Politiker so moralisch, daß sie sich
wegen eines möglichen Bordells aufregen?


Ein Bordell in der Arensburg wäre ein kommunaler Vorteil,
denn dann fiele reichlich Gewerbesteuer an und vielleicht könnte
man dann auch wieder einmal in den jetzt durch Zäune
abgesperrten Park und Wald.

Ein Hotel wieder in der Arensburg wie zu Zeiten der Familie Beuthan
wäre besser, aber ein Bordellbetrieb ist immerhin ein staatlich
anerkanntes Gewerbe
, das auch notwendig ist für Gastarbeiter
und manche frustrierten Familienväter!
Sonst gibt es mehr Vergewaltigungen und die wollen wir nicht!

In Rinteln setzt sich in dieser Hinsicht auch schon die Vernunft
durch, denn hier äußerte sich eine angenehm gelassen reagierende
Amtsperson im März freimütig und öffentlich
:
                
                       "Ein Bordell wäre kein Drama"!

             Man könnte es dann zum Beispiel so benennen:
  "Erstes Schaumburg-Lipper Edel-Schloßbordell Arensburg"!

Das würde wahrscheinlich den ersehnten Fremden-Verkehr fördern!

Sollte aber jemand dieses Gewerbe für schmutzig halten, so möge er
bedenken, daß die Arensburg als ehemalige KZ-Außenstelle
des KZ Lahde-Petershagen sowieso anrüchig ist. Und ihr gegenüber
befindet sich in angemessener Gesellschaft das ehemalige Mordloch
der "Schaumburger Steinbrüche SSS" am Messingberg (< klicken)
mit seinem sogenannten Freizeitpark (< klicken) Man könnte sich dann sagen:
Unrat zu Unrat! Und dann paßt es doch wohl auch für Moralisten!

* der arme Mann, der sich in so wirre Lebensumstände hineinmanövriert hat,
    tut uns aufrichtig leid. Wir wünschen ihm für seine Heimkehr einen
    friedvollen sorgenfreien Ruhestand in seinem doch viel schönerem Österreich!

Neuerdings (Mai 2012) stehen hängen am Schloßtor Schilder mit der
Ankündigung:      Auktion am 16. Juni 2012
                                 im Hilton Cologne Hotel

                           -   Mindestgebot 188.000 Euro  -


                               
                                  Auktion der Arensburg

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Jetzt können also die Sekten oder Bordellunternehmer zuschlagen!

Wir werden abwarten müssen, ob die Arensburg nun zukünftig
eine Bumsbude, ein Sektendomizil oder etwas ganz anderes wird.
Das ist auch ganz egal, denn Steinbergen (< klicken!) ist ja sowieso
schon lange den Bach hinuntergegangen!

Man hätte sich auch vorstellen können, daß der Landkreis Schaumburg
die Immobilie ersteigert für z. B. ein kulturelles Zentrum oder
dergleichen. Aber der SPD-Landkreis schließt lieber funktionierende
Krankenhäuser und steckt sein Geld stattdessen lieber in kostspielige
Projekte wie die sogenannte Sumpfklinik im Vehler Feld. (< klicken!)

Ersteigert hat die Arensburg mit rd. sechs Hektar Grundfläche drumherum
am Sonnabend, den 16. Juni 2012, schließlich eine "Geschäftsfrau" aus Münster
für 254.000 Euro + ca. 18.000 Euro Maklergebühr. Was sie damit machen will,
ist noch nicht bekannt.
Den Wald und die Viehweide behält angeblich der ehemalige Schloßbesitzer
Heinrich Gruber! "Er könne von den jährlichen Holzerträgen gut leben",
meinte er großsprecherisch, wobei er sich wohl wieder einmal täuscht.

Bei der Arensburg tut sich nichts(Zustand Ende März 2013: noch immer
kein Leben, die Tore verschlossen,
keine Spuren im Schnee vorm Tor,
ein großer gefällter Baum liegt seit langem den Hang des Burgberges hinunter.
Die Arensburg träumt verlottert vor sich hin!) *

Im Mai 2013 * ist der Arensburger Park (< klicken) wieder geöffnet!
Das Schloß aber träumt immer noch im Dornröschenschlaf vor sich hin.
Die großen Tore der Auffahrt zum Burgberg sind verschlossen.
Nichts regt sich beim Schloß. Die Rinder auf der großen Schloßwiese
unten an der Landstraße sind nicht mehr da.

              
                                                                                                                              9. Mai 2013

Auch Anfang September 2013 ist mit dem Schloß noch keine Veränderung
in Sicht außer, daß die Schloßauffahrt mehr und mehr verkrautet.

Im März 2014: keine Veränderung. Die Schloßauffahrt wächst immer mehr zu!

        Zustandsbild von der Arensburg und ihrem Park Anfang April 2014:

                     Das Schloß schläft weiterhin seinen Dornröschenschlaf:

  
                                                                       
6. April 2014

Der Park einsam bis auf ein Pärchen, das Bärlauch sammelt, der hier an einigen Stellen wächst!

Eine einsame Wildnis bietet sich dem Besucher:


                              Südlicher Hang des Burgbergs                              6.4.2014


                          Blick vom Hang des Burgbergs der Arensburg              6.4.2014


                                                           dito                                                   6.4.2014

Auf dem vorderen großen Teich nicht eine Ente:


      Immerhin ist der Teich dank Herrn Gruber wieder fast leergeräumt             6.4.2014

Kaum jemand schreitet mehr durch den romantischen alten Tuffsteinbogen:


                                                                                  6.4.2014

Auf Freiflächen am Hang und an Wegrändern blühen blaßblaues Wiesenschaumkraut,
blaue Veilchen, violetter Lerchensporn, gelbe Schlüsselblumen und weißes Buschwindröschen.


Der mächtige alte Edelkastanien-Baum steht noch:

 
                                                                                    6.4.2014

An der West- und Südseite des Burgbergs stehen noch zwei weitere alte Edelkastanien.


Das romantische alte Ausssichtsrondell mit seiner Bruchsteinmauer
(an der Westseite des Schlosses):


                          Rondell auf der Westseite des Burgbergs, Frühling 2004
                                                                                                                  


Blick in den Talgrund auf der Westseite des Burgbergs, Frühling 14  
 

Herbst 2014:

              Großer Teich, Südseite des Burgbergs          1.11.2014


              Hang des Burgbergs von halber Höhe           1.11.2014


                  Der erste der verlandenden Teiche auf der Westseite                  1.11.2014


              Schloß Arensburg im Dornröschenschlaf(Ansicht Südwestseite)      1.11.2014
     
Wahrscheinlich weiß die Münsteraner Schloßeigentümerin noch nicht,
wie sie das Schloß verwenden soll. Ob sich ein Hotel wie früher einmal
im Schloß lohnt, ist sehr zweifelhaft. Wahrscheinlich ist es für die
Eigentümerin ersteinmal eine sichere Geldanlage, die nicht durch
die Eurokrise inflationsgefährdet ist! Es wurde inzwischen klar,
für die Eigentümerin ist die Immobilie ein Spekulationsobjekt, das
heißt, sie möchte Schloß und Park gerne gewinnbringend verkaufen.
Aber das fällt schwer!

Von Bevölkerung, Lokalpolitikern, Presse und dem Vertreter der Stadt
Rinteln wurde auch schon mal die Verwendung der Arensburg als
Bordellbetrieb diskutiert( s. o.).

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Zitat aus der Schaumburger Zeitung, Rinteln, vom 3.12.2013:

Altes Schloss sucht neue Besitzer   -  Arensburg für 490000 Euro im Internet angeboten  -

Von Hans Weimann:

Dr. Christiane Bennink aus Münster, Geschäftsfrau und Zahnärztin, ist offensichtlich Optimistin. Die von ihr für 254 000 Euro
bei einer Auktion der Westdeutsche Grundstückauktionen GmbH am 16. Juni 2012 in Köln ersteigerte Arensburg ist jetzt bei
Immobilien Scout 24 für 490000 Euro wieder auf dem Markt.

Angeboten von der Geschäftsstelle Bielefeld des Immobilienhauses Poll, mit Niederlassungen in ganz Deutschland und über
150 Büros einer der großen in der Branche. Dr. Hartmut Goldau, Chef in Bielefeld, schilderte gestern auf Anfrage, man habe
Erfahrung mit solchen Objekten und sei deshalb zuversichtlich einen Käufer zu finden.

Rintelner Facebook-Nutzer sehen diesen Versuchsballon schon platzen: „K. S.“ postet auf der Internetplattform
„Wenn du in Rinteln lebst“: „490 Riesen? Wird sie nie und nimmer erzielen.“ Und „Ma Lu“ spottet: „Ich frag mal meine Bank.“

Eine Burg als Wanderpokal, der immer schneller weitergereicht wird: 1940 bis 1951 Autobahnraststätte, dann in Privathand.
Dieter F. Kindermann macht daraus einen Firmensitz, Heinrich Gruber will ein Erfinderzentrum eröffnen, dann Dr. Bennink
und künftig?

Noch immer geistert das Gerücht durchs Dorf, ein Bordell könnte es werden. Kindermann selbst hatte die Spekulation befördert,
als er unumwunden eingeräumt hatte, ja da hätte es eine Anfrage aus Belgien gegeben. Kindermann, der immerhin fast sechs
Jahre lang einen Käufer für das Schloss aus dem 13. Jahrhundert suchen musste, hatte damals durchblicken lassen, er habe aus
„moralischen Gründen“ abgelehnt. Käuflicher Sex in seiner Burg, in der sich Gerhard Schröder, damals noch mit Hiltrud,
Hannelore Kohl, Guildo Horn und Sigmar Gabriel die Klinke in die Hand gegeben haben? Nein danke.

Besser als Verfall, sagen Steinberger. Ortsbürgermeister Heiner Bartling machte das sogar einmal öffentlich: Eine Katastrophe
wäre es nicht. Doch Bartling hat vor dem Hintergrund der Diskussion um Zwangsprostitution seine Meinung geändert:
Dafür würde er keine Werbung mehr machen wollen. Experten für solche Immobilien werden abwinken, war zu hören:
So locker sitzt das Geld in der Rotlichtbranche längst nicht mehr.

Und der Denkmalschutz? Hat keine Millionen, die man in die Burg investieren müsste. Rintelns Museumsleiter Dr.
Stefan Meyer hatte vor einem Jahr zumindest den Versuch unternommen, bei einer öffentlichen Besichtigung zu zeigen,
was für ein Kleinod das alte Gemäuer ist.

Dann kam Heinrich Gruber, der Erfinder, der die Öffentlichkeit sofort aussperrte. Was er mit der Burg wirklich vorhatte?
Er hat sich nie deutlich ausgedrückt: Eine WG für Althippies? Ein landwirtschaftliches Alternativprojekt, wie die Vierbeiner
vermuten ließen, die im Park gegrast haben? Ein Erfinderzentrum, wie er gegenüber der Presse erklärte?
Nach zwei Jahren war die Ära Gruber schon wieder vorbei.

Und mit ihm erreichte der freie Fall des fürstlichen Preises von einst 3,93 Millionen Euro, mit dem die Arensburg 2003
noch im Immobilienteil der „Welt“ annonciert worden war, ihren Tiefpunkt: 180000 Euro wollte Gruber im „Notverkauf“
dafür haben. Den angrenzenden Wald, rund 14 Hektar, behielt er zunächst selbst.

Inzwischen, bestätigte Dr. Goldau, habe der Wald den Besitzer gewechselt.
An wen wisse er nicht. Gruber war gestern telefonisch nicht zu erreichen.

Dr. Christiane Bennink, derzeit noch Besitzerin der Burg hatte unmittelbar nach dem Kauf erklärt, sie habe einen Architekten
und Projektentwickler beauftragt, ein Nutzungskonzept zu erstellen. Danach herrschte Funkstille.

Offensichtlich sind ihre Projektentwickler auch zu keiner anderen Erkenntnis gekommen,
als sie schon Kindermann umgesetzt hatte. Nutzbar sei die Burg als repräsentativer Firmensitz,
in dem man auch persönlich wohne, so Dr. Bennink gestern auf Anfrage am Telefon.
Warum sie dieses Konzept dann nicht selbst verwirklicht hat, wollte sie nicht beantworten.
Auch für Dr. Hartmut Goldau von Poll-Immobilien ist klar: Es kann nur eine gewerbliche
Nutzung sein, ein Privatmann würde vermutlich schon an den Unterhaltungskosten für
die 1900 Quadratmeter Wohnfläche scheitern.

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Den Wald um die Arensburg herum hat inzwischen
ein adeliger Bauer aus Westendorf gekauft!

                                                                                                                                                                 Seite ergänzt 24.8.10,
                                                                                                                         7.2.12, 3.5.12 und
                                                                                                                         18.6.2012
                                                                                                                    * 
22.3.13/9.5.13/4.8./8.9.13  -
                                                                                                 7.12.13/18.3.14/7.4.14.,
                                                                                                  12.11.14, 21.12.2014


                                                                  Zum Arensburger Park


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