Sprachsünden - Kritik der Schaumsprache

                   
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                     I. "Highlights for beginners"  - die obersten
                             Sprachpanscher der Jahre 2007 und 2008 u.a.

                        II.  Gelehrte Sprachpanscher

                       III.  Beispiele aus der Schaumschlägersprache

                              Beispiele in Denglischsprache







 
I.     "Highlights vor beginners"  -   Die obersten Sprachpanscher
          der Jahre 2007 und 2008


      
Laut Zeitungsmeldungen (z.B. "Berliner Zeitung" vom 1./2.9.07,
       "Schaumburger Zeitung" vom 3.9.07) sind die obersten Sprachpanscher in 2007 :

       1. der fanatische Eisenbahnprivatisierer Hartmut Mehdorn, bei dem es in
           seinen Bahnhöfen statt "Auskunft" "Service-point" und statt "Schalter"
           "Counter" heißt. Und falls man einmal muß, geht man bei ihm im Bahnhof
           zu "McClean".

        2. der Steinberger SPD-Landtagsabgeordnete und frühere nds. Innenminister
            Heiner Bartling, der als Präsident des Niedersächsischen Turnerbundes
            in einer Informationsschrift z.B "highlights for beginners" (=Höhepunkte
            für Anfänger), "kids in action" (=Kinder in Bewegung) und "dance4you"
            (=Tanz für dich) schreiben läßt.

                 Vielleicht will Herr Bartling bei sich vergessen machen, wie seine
                 Altvorderen früher "upn Dörpe" redeten oder vielleicht ist er auch
                 von seiner Zeit als Nato-Panzerkommandeur so geprägt, daß er
                 garnicht mehr anders kann als Anglo-Amerikanisch.
                 Wer weiß, was in ihm vorgeht!

        Für das Jahr 2008 hat der "Verein Deutsche Sprache (VDS)"
        wieder die Turner zu "Sprachpanschern des Jahres" erklärt,
        und zwar den Deutschen Turner-Bund (DTB), der sich in
       seinen  Veröffentlichungen folgender amerikanischer Wort-
       schöpfungen bediente:
"Slacklining, Gymmotion, Speedjumping,
       Speedminton".
Die Turner habens offenbar richtig drauf mit der
       Verhunzung der deutschen Sprache! Wer versteht  denn schon, was die wichtig-
       tuerischen Sprecher der Turnerschaft hier mit ihrem überkanditelten
       Sprachgehabe eigentlich meinen?  Jegliches nationale Sprachbe-
       wußtsein geht ihnen offenbar ab. Sie luden auch ein zu Veranstaltungen
       namens "Feel Well Woman" und "Sport for Fun".

       Der berühmte "Turnvater Jahn" würde diese gedankenlosen Lackel
       sicher gehörig übers Knie legen, wenn er davon erführe. Er hatte
       nämlich genügend nationalen Sprachanstand und hätte solche Sprach-
       panscherei schärfstens abgelehnt und verabscheut.

      Weitere:
      Gelesen auf einem LKW der Firma EGV Mahlmann
       aus dem Bereich Herford/Westfalen
:

                  "Food ist unser Business"

      mit riesiger Schrift und ausgesprochen blöd.
.
Anstatt zu schreiben "Nahrungsmittel sind unser Geschäft",
ergehen sich die Herrschaften in einem blödsinnigen Kauderwelsch!

Das Gestammel über food und business stammt wohl
von einem halbgebildeten Einfaltspinsel, der begierig ist,
seine dürftigen Englischkenntnisse vorzuzeigen.
       



II
.             Es gibt heutzutage auch viele gelehrte Sprachpanscher

         1. Vor einigen Jahren wollte der Rektor der Maximilians-Universität in München
           allen Ernstes den altehrwürdigen Begriff "Fakultäten" völlig unnötigerweise
           durch das angloamerikanische Wort "Departments" ersetzen.

           Zu der goldenen Universitätsmedaille auf seiner talarverhüllten Brust gebührt
           diesem Herrn ein blecherner Orden 1. Klasse für Sprachpanscher.


       2.   Der Leiter des bekannten Städelmuseums in Frankfurt am Main,
            ein gewisser Herr Prof. Beck, erfand 2005 für sein Institut eine
            Veranstaltungsserie namens "Art afterWork", deren Ankündigung
            er mit allerhand englischsprachigem Schnickschnack verbrämte.
            Jump, jump, up and away ... art after work... 

           Anstatt das Vorhaben "Kunst nach der Arbeit" zu nennen,
           offenbart er sich mit ziemlich affigen Anglizismen.

           Ihm gebührt ein eiserner Sprachpanscher-Orden 1. Klasse.

           Sollte man solche Menschen nicht besser nach Amerika schicken?

                                                                    
        ---  Weitere Beispiele werden demnächst mit Sicherheit folgen
              denn man kennt doch seine Deutschen, die über
              kein nationales Sprachbewußtsein verfügen und
              in fast jeder Hinsicht den Angloamerikanern hinterherlaufen !  ---



III.  Beispiele aus der Schaumschlägersprache

       Erlebniswelt     Jede kulturelle Unternehmung oder Einrichtung von einigem Umfang
                                wird von den einschlägigen öffentlichen Schaumschlägern gleich zu einer
                                eigenen Welt erklärt. Daß sie dann auch gleich ein Erlebnis für den
                                Besucher oder Betrachter wird, ist eine arrogante Überheblichkeit der
                                Macher und ein frommer Wunsch.

                                Im Weserraum Hameln/Pyrmont-Holzminden-Schaumburg ist gerade
                                eine auch vom Land Niedersachsen lancierte und finanzierte
                                "Erlebniswelt Renaissance" dabei, einen glänzenden Konkurs
                                zu veranstalten, weil die Öffentlichkeit diese sog. Erlebniswelt
                                weitgehend mied.

                                Es gibt mittlerweile eine ganze Inflation von "Erlebniswelten":
                                "Erlebniswelt Steinzeichen"(noch dazu in einem düsteren häßlichen
                                Steinbruch!),
"Autohaus-Erlebniswelt Schneider", "Erlebniswelt Skoda",
                                "Erlebniswelt Lüneburger Heide", "Erlebniswelt Chiemsee" ......
                               


       Flieger             Dadurch wird völlig überflüssigerweise das althergebrachte "Flugzeug"
                                ersetzt. Es entsteht auch ein Bedeutungswirrwar, denn mit Flieger
                                kann auch der Pilot gemeint sein, was der traditionellen Bedeutung
                                dieses Wortes entspricht.

                                Hier zeigt sich, daß die verwöhnte jüngere Generation der nach 1960
                                Geborenen ihre infantilen gedankenlosen Charakterzüge nicht
                                abgelegt hat und sich weiterhin der verniedlichenden Kindersprache
                                bedient: "Mami, guck mal, Papi, hat mir einen Flieger geschenkt."

        ich freue mich  Diese stereotype Floskel wird besonders gerne von den betulichen
        auf Sie             Säusel-Moderatorinnen der Rundfunkprogramme "NDR Kultur"
                               
und WDR3 benutzt. Wer soll denn diese Freude glauben?
                                Die Damen kennen einen nicht, plappern es einfach dahin und
                                geben damit vor, es liege ihnen an einem persönlich.
                                Es ist die reine Heuchelei!

       gut aufgestellt   so bezeichnen sich alle möglichen Einrichtungen (Vereine, Parteien, Banken auf
                                Pleitekurs, Regierungsstellen usw.). "Schlecht aufgestellt" wird von ihnen vermieden.
 
                                Der Erfinder dieser dämlichen Ausdrucksweise muß ein noch pubertärer Knallkopf
                                gewesen sein, dem noch immer seine gut aufgestellten Zinnsoldaten im Kopf
                                herumspukten oder einer, der gerne Regale aufstellt. Anstatt sich genauer auszu-
                                drücken, was sie meinen, befleissigen sich schaumschlägerische Nachahmer gern
                                dieser Mode gewordenen ungenauen Ausdrucksweise. Wahrscheinlich entspricht
                                es ihrer heimlichen militaristischen Gesinnung: die Truppe in Schlachtordnung
                                aufstellen und dann auf den Feind einschlagen.     


       Kultur der         Dies ist nur ein Beispiel für den inflationären Umgang mit dem Wort
      
Aufmerksam-     "Kultur", in diesem Fall eingeführt von einem talarbewehrten Kirchen-
       keit                    fürsten, dem braunschweigischem Landesbischof: "Wir brauchen eine
                                Kultur der Aufmerksamkeit." (Zeitungsmeldung v. 13.9.07, SZ).

      "Erinnerungs-     In der nds. Kreisstadt Stadthagen: "Projektleiter Schlusche stellte
        kultur",            die These in den Raum, dass "Erinnerungskultur Streitkultur ist"."
      "Streitkultur",  
(Zeitungsmeldung vom 18.10.07, SZ). Das platte Land wird also
      "Kultur des        auch schon von Kultur überschwemmt. Anstatt nun zum Beispiel
        Hinsehens",      zu sagen "Die Frage der Erinnerung an die Nazizeit, ist natürlich
      "Willkommens-  häufig eine Streitfrage.", ergeht sich besagter Herr in Phrasendrescherei.
        kultur"             "Streit" ist nebenbei gesagt keine Kultur. Und richtiger weil klarer
                                 wäre es statt der in 2014 vielbeschworenen "Willkommenskultur"
                                 zu sagen: "Freundlicher Empfang der Flüchtlinge".
                                 Nein, die Sprachbanausen müssen es pompös ausdrücken mit
                                 ihrem ständig verwendeten blödsinnigem Beiwort "Kultur".
                                 Besonders die amerikanisierten penetrant gutmenschenartigen
                                 Frauen der 1955 bis 1965er Generation(Spät-68er) fallen durch
                                 ihr betuliches Gefasel von "Erinnerungskultur" und "Willkommens-
                                 kultur" auf.                                

                                Am 19.12.07 sagte Frau Merkel auf der Konferenz mit den Minister-
                                präsidenten der Länder über Maßnahmen zum Schutz von Kindern:
                                "Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens und Nichtwegsehens!"
                                Anstatt nun zu sagen: "Ich fordere die Bundesbürger auf hinzusehen
                                und nicht wegzusehen!" drückt sie das mit aufgeblasenem abgehobenen
                                Schmock aus. Aber was kann man auch von dieser opportunistischen
                                ehemaligen SED-Schranze anderes erwarten.                                                      
                             
                       
      und, und, und    Dieses papageienhafte Geplärre soll das kürzere altgewohnte "usw"
                                ersetzen. Es zeigt sich in dieser Ausdrucksweise der Wunsch,
                                vordergründig bedeutungsschwerer zu erscheinen.
                                Ein starkes Indiz für schaumschlägerisches Gehabe.



IV.    Beispiele in Denglischsprache

     
Coffee to go          = wörtlich "Kaffee zu gehen". Mit dieser blödsinnige falschen
                                    Ausdrucksweise soll ausgedrückt werden: "Kaffee zum Mitnehmen".
                                    Richtig ist im Englischen nur: "Coffee to take away."
                                   
Tach, Bückeburch, in Englisch eine Sechs!

                                    In der Bahnhofshalle von Bückeburg im Schaumburg-Lippischen
                                    (Lkr. Schaumburg) steht sogar ein Schild mit der Mischmasch-Aufschrift
                                    "Frühstück to go". Ist diese Dämlichkeit noch zu fassen?
                                

       Event                     Mit dieser Wortwahl für "Veranstaltung" will man diese aufwerten
                                     zu etwas Besonderem, Extra-Feinem. Ganz klar schaumschlägerisch!
                                     Beim folgenden kommt es noch schlimmer:

       Event-Location      = Veranstaltungsort. Einer solchen durchgeknallten Ausdrucksweise
                                     bedienen sich z.B. drittklassige ländliche Zeitungsfritzen, z.B. des
                                     "Schaumburger Wochenblatt" am 11.6.08: "Aus dem Gasthaus Walter
                                     ["Event-Gasthof"] soll eine Event-Location werden".


       Date                       Dieses Wort für "Verabredung, Treffen" soll dem Ereignis
                                     ein ganz besonders weltläufiges Gepräge verleihen.

       "Glämmer"           sagen z. B. die Yuppie-Tanten des NDR in ihren Kommentaren.
                                    sie meinen engl. glamour, wofür sie ganz einfach "Glanz"
                                    sagen könnten     
                                    

 "Hannover goes Fashion"  Titel einer Gemeinschaftsausstellung hannoverscher Museen im
                                            Herbst 2008. Da muß man schon ganz schön einen Knall haben,
                                            wenn man einen solchen Titel wählt. Geben in der hannoverschen
                                            Museumsszene Idioten den Ton an, die nicht mehr auf Deutsch
                                            einen Veranstaltungstitel formulieren können? 
                                            Übersetzt: Hannover geht Mode. Was soll sich der Mann auf der
                                            Straße denn unter einem solchen fremdsprachlichem Kauderwelsch
                                            vorstellen? Außerdem, wenn schon mit Englisch-Gequatsche,
                                            dann doch besser richtig: Im Englischen schreibt man traditionsgemäß
                                            Hanover, also mit einem n ! Schließlich waren Großbritannien und
                                            Hanover einst in Personalunion und wurden von London aus regiert.

 
       Handy                  Dieses Wort für das Mobilfunkgerät ist ein deutsches Denglisch-Kunstwort.
                                    Im Englischen und Amerikanischen kennt man das Wort "Handy" in dieser
                                    Bedeutung nicht.

                                    Man sagt dort entweder "Mobile" (Aussprache: Mobeil) oder "Cell phone".

                                    Das Wort "handy" gibt es im Englischen nur in der Bedeutung von
                                   "handlich, praktisch, zur Hand"

                                    Wenn man einen Engländer, Australier, Amerikaner auf sein "Handy" anspricht,
                                    wird er erstaunt gucken. Wenn er dann hört, daß sein "mobile" gemeint ist,
                                    lacht er sich kaputt über die komischen Deutschen.                          

                                   Würde man im  Deutschen als Ableitung vom Tätigkeitswort "funken" das
                                   Wort "Funkie" benutzen, so wäre ein solcher deutscher Sprachgebrauch besser,
                                   weil man in unserer Sprache bliebe und keine engl. Aussprache nötig wäre.

                                   Aber ungebildete deutsche Werbefritzen haben nun mal dem deutschen
                                   Volk das falsche Wort "Handy" eingeimpft.

 
      hochpuschen        Das englische Wort "to push" bedeutet stoßen, schieben, drängen,
                                   antreiben. Das Dinglischwort steht für "hochloben", "überhöhen".


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       Job                       sagt sogar der sonntägliche Theologe in seiner betulichen Sonntagsmorgen-
                                    sendung auf "NDR Kultur". Das Wort "Aufgabe" oder auch "Arbeit"
                                    fällt dem Herrn nicht ein

      
       Kid                       = Kind. Vor Personen, die "Kid" sagen, nehme man sich besser in acht.
                                    An der Verwendung des amerikanischen "Kid" anstelle des anständigen deutschen
                                    Wortes "Kind" kann man jedenfalls mangelnde Bildung einer Person absehen.
                                    Engländer und Australier lehnen das Wort ab und benutzen das altgewohnte
                                    Wort "children".

       Kids World          = Kinder-Welt. Lokale Motorsport-Liebhaber wollen eine Vergnügungsstätte
                                   für Kinder zum Go-Kart- und Rollschuhfahren ("In line") in der Kleinstadt
                                   Bückeburg einrichten. Natürlich müssen diese Schaumschläger gleich wieder
                                   großkotzig für diese kleine Anlage von einer ganzen "Welt" sprechen
                                   (September 2007/SZ)

       Location             Fast jeder hirnlose Schwafelkopf, den man z.B. im Rundfunk auf
                                  WDR 2 hört, hat das deutsche Wort "Ort" nicht mehr drauf
                                  sondern schwafelt von "Location"


       Powerfrau            Die Vorstellung einer solchen Frau ist abstoßend genug. Man stellt
                                   sich eine Walküre mit Armen wie ein Freistilringer, mit üppigem,
                                   wenn auch eher hängendem Busen und mit kräftigen Stampfbeinen
                                   vor. Auf dem Lande in Niedersachsen nannte man früher eine solche
                                   kräftige Frau "eine Maschine". Frauen, die sich als Powerfrauen
                                   bezeichnen, sind meist über 50, geschieden, neigen oft zu
                                   Aggressivität gegenüber Männern, sind fett, weil jenseits des
                                   Klimakteriums und sexuell frustiert, behängen sich mit allerhand
                                   schlabberigen Textilien und neigen zu irrationalen übersinnlichen
                                   Glaubensinhalten pseudoreligiöser Art, also zu Esoterik.

      Public Viewing      Bei der Fußball-Meisterschaft in Berlin für Übertragung auf
                                   Großbildschirm benutzt.  "Public Viewing" bedeutet im Englischen/
                                   Amerikanischen allerdings "Leichenschau".

      Släsch (engl. slash) Besonders die Piffer vom sogenannten Sender NDR-Kultur belabern uns
                                   ständig gerne mit ihrem "släsch". Das Wort "Schrägstrich" kennen sie nicht!

      Rail & Fly             Engländer und Amerikaner lachen sich kaputt, wenn sie bei der deutschen
                                   Bahn "Rail und fly" hören oder lesen. "to rail" heißt nämlich im Englischen
                                   "schimpfen". Also versteht der Engländer unter "rail and fly" nur :
                                   "Schimpfe und fliege!" Was sind die Deutschen komisch! Erfunden haben
                                   diesen Mist wohl die dummen Yuppies unter dem verwünschten
                                   Bahnverweser Mehdorn(s. Stuttgart 21 und nicht funktionierende ICEs usw.)

      Ticket                 "Tick, tick, tick" sagte man früher manchmal und tickte sich an den
                                   Kopf, wenn bei jemandem "eine Schraube locker war".
                                   Zu Kindern sagte man auch manchmal: "Du bekommst ein Tick-Ei".
                                   Heutzutage tun viele Zeitgenossen so, als kennten sie die guten
                                   deutschen Wörter Eintrittskarte, Fahrkarte, Flugschein usw. nicht mehr.
                                   Gedankenlos benutzen sie das englische Einheitswort "ticket" und
                                   tragen damit zur Verarmung der Sprache bei.                               
                                
      Wellness                ist ein lächerliches deutsches Kunstwort, das es im Englischen und
                                   Amerikanischen überhaupt nicht gibt.
                                   Gemeint ist das deutsche "Wohlbefinden".


                                                  -  Diese Liste wird fortgesetzt!  -

Engländer, so wurde es schon häufiger gehört, sind verwundert über diese
neue deutsche Angewohnheit, soviele amerikanische bzw. englische Ausdrücke zu
übernehmen. Sie lehnen so etwas ab, finden es eher abstoßend und würden
so etwas nicht tun.

Die Deutschen haben wenig Lebensstil und Rückgrat, so empfinden Engländer das.


Auf der Internetseite-Meinungsseite der britischen BBC findet man genügend
kritische Beiträge zu dem was auch dort
"Denglish" genannt wird. Nur ein Beispiel:

                     Germans are getting themselves into a real mess at the moment with Anglicisms,
                     made-up or otherwise. It just seems that the people in charge of marketing new
                     products are incapable of thinking in German anymore. My favourite (well, I was
                     appalled by it really) is 'Dog Service Station' as seen in Berlin. It's just a toilet area
                     for dogs, not somewhere for dogs to drink coffee and stock up on petrol.
                     Stadtzentrum
doesn't exist anymore, instead even the smallest villages now claim
                     to have Citycenters. Kaffee zum mitnehmen has been universally scored out and
                     replaced with coffee to go. The best, though, has to be Public Viewing, used at
                     the World Cup in Germany. Nobody told the Germans obviously that this means
                     a public viewing of a corpse in many English speaking countries. Sent by: Matt

Übersetzung:  Die Deutschen begeben sich momentan in ein richtiges Schlamassel mit Anglizismen
                     (englischsprachigen Ausdrücken), falsch ersonnenen oder anderen. Es scheint geradezu,
                     daß die Leute, deren Aufgabe es ist, neue Produkte auf den Markt zu bringen,
                     unfähig sind, noch auf deutsch zu denken. Mein liebstes Beispiel (nun, ich war wirklich
                     von ihm abgestoßen) ist "Dog Service Station", was ich in Berlin sah. Es ist einfach
                     ein Hunde-Klo, nicht etwa etwas, wo Hunde Kaffee trinken und Benzin tanken können.
                     "Stadtzentrum" gibt es nicht mehr, stattdessen behaupten jetzt selbst die kleinsten Dörfer,
                     "Citycenters" zu haben. "Kaffee zum  Mitnehmen" ist überall ausgepunktet und ersetzt
                     durch "Coffee to go". Der Spitzenplatz jedoch gebührt "Public Viewing", was bei der
                     Weltmeisterschaft in Deutschland benutzt wurde. Niemand hat offenbar den Deutschen
                     gesagt, daß dies in vielen englischsprachigen Ländern "Leichenschau" bedeutet.
                                                           

     

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                                                                                       9.9.2007
                                                                                   -  zuletzt ergänzt 25.7.2013,
                                                                                      30.11.2014   -

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